24.02.2014 - 25.02.2014 | Bremen

nordwest2050-Abschlusskonferenz - „Towards Climate Adapted and Resilient Regions“ (CLARR)

Nach fünf Jahren Verbund-Projekt-Arbeit im Klimaanpassungsnetzwerk 'nordwest2050' (KLIMZUG) wird im Rahmen der internationalen Abschlusskonferenz am 24. und 25. Februar 2014 der gemeinsam entwickelte Fahrplan für eine klimaangepasste und resiliente Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten vorgestellt. Diese 'Roadmap of Change' umfasst neben Handlungsempfehlungen bis zum Jahr 2020 auch Strategien und Entwicklungspfade bis 2050, die dazu beitragen, sich auf die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Folgen des Klimawandels rechtzeitig vorzubereiten.

Internationale Abschlusskonferenz von ‚nordwest2050‘

24./25. Februar 2014 in Bremen

 

„Auf dem Weg zu einer klimaangepassten und resilienten Metropolregion Bremen-Oldenburg”

 

Starke Einschränkungen im Zug- und Flugverkehr, Unterbrechungen von Liefer- und Produktionsketten für Unternehmen und Milliardenausgaben der Versicherer: neben dem Juni-Hochwasser haben vor allem die Orkane Christian und Xaver in 2013 verdeutlicht, dass die Folgen des Klimawandels auch in unserer Region angekommen sind. Extremwetterereignisse aller Art werden laut Prognosen zukünftig zunehmen und es stellt sich die Frage, was getan werden muss oder kann, um sich entsprechend vorzubereiten. Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt 'nordwest2050'(KLIMZUG) hat in den vergangenen fünf Jahren genau auf diesem Gebiet geforscht und stellt im Rahmen der internationalen Abschlusskonferenz am 24. und 25. Februar 2014 die Ergebnisse vor. Gemeinsam mit vielen Unternehmenspartnern und Institutionen wurden vor allem in den drei Clustern Energiewirtschaft, Ernährungs- und Landwirtschaft und Hafenwirtschaft/Logistik sowie dem Bereich Governance in der Region Projekte zum Umgang mit dem Klimawandel durchgeführt. Entsprechend sind sowohl Praxisakteure aus der Region als auch nationale sowie internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in das Rathaus Bremen, in das Haus der Wissenschaft und in den Industrieclub Bremen geladen, um facettenreich über Erfahrungen und Lösungsmöglichkeiten zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels zu diskutieren.

 

Auf der Veranstaltung wird es vom Bremer Umweltsenator Dr. Joachim Lohse und seinem Kollegen Umweltminister Stefan Wenzel aus Niedersachsen Einblicke in die landesweiten Aktivitäten sowie ein Grußwort von Jörg Bensberg, dem 1.Vorsitzenden der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V. geben. Ergänzt werden diese Ausführungen um konkrete Strategien aus Durban/Südafrika und den USA sowie vielen wissenschaftlichen Beiträgen aus fast allen Kontinenten. Vorher wird Prof. Dr. Daniela Jacob vom Climate Service Center aus Hamburg in die neuesten Ergebnisse des 5. IPCC Berichts einführen und die Dringlichkeit deutlich machen, bereits jetzt Handlungsoptionen zur Klimaanpassung zu entwickeln und umzusetzen. Der von der EU-Kommission gesetzte Rahmen einer europäischen Klimaanpassungsstrategie wird von einem Vertreter der Generaldirektion „Climate Action“ vorgestellt.

 

Neben den Diskussionsrunden, wird es am Abend des ersten Tages einen Empfang im Rathaus geben, auf dem die Preise für die Gewinner des zweiten Unternehmens-Wettbewerbes „Fit für den Klimawandel“ von Umweltsenator Dr. Lohse vergeben werden. Der Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie Prof. Dr. Uwe Schneidewind wird zu Beginn über den Klimawandel als einen Treiber der ökonomischen Transformation sprechen. Der zweite Tag wird abgerundet durch eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Regionen Deutschlands, die sich über die unterschiedlichen regionalen Strategien austauschen und zu der Frage Antworten geben, wie man klimafitte und resiliente Regionen schaffen kann. Ein abwechslungsreiches und interessantes Programm für alle, denen die Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten von Unternehmen, Verbänden, Regionen und Ländern auch unter den Bedingungen des Klimawandels wichtig sind.

 

Anmeldeschluss ist der 10. Februar 2014.

Weitere Informationen, Programm und Anmeldung unter: www.clarr2014.nordwest2050.de