Nach einem erfolgreichen Auftakt des "Landnutzungs-Workshops" in Uelzen wurde die Reihe nun am 10. November in Braunschweig fortgesetzt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Thematik "Modellansätze und Integration von Klimadaten in KLIMZUG-Projekten".
Zweiter KLIMZUG übergreifender Workshop: "Klimaauswirkungen in der Landwirtschaft"
Nach dem erfolgreichen, von KLIMZUG-NORD in Uelzen organisierten Landnutzungs-Workshop am 29. Juli 2010 wurden die Diskussionen des Arbeitskreises "Landnutzung" bei einem Workshop am Johann Heinrich von Thünen-Institut, Institut für Ländliche Räume, in Braunschweig am 10. November 2010 fortgesetzt. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Thematik "Modellansätze und Integration von Klimadaten in KLIMZUG-Projekten".
Die rund 30 Teilnehmer verschafften sich eine Übersicht über die Ansätze der verschiedenen KLIMZUG-Projektpartner zur Abbildung von Landnutzung und Klimaeffekten in der Landwirtschaft und identifizierten Synergien. Herr Dr. Löpmeier vom Deutschen Wetterdienst erläuterte in seinem Eingangsreferat die Verwendung von Klimadaten in der Agrarforschung. Anschließend stellten sechs KLIMZUG-Verbünde ihre in KLIMZUG verwendeten Modellansätze, die Datenaufbereitung und Anwendung sowie räumliche und zeitliche Auflösung im Themenbereich Landnutzung und Landwirtschaft vor.
Die Präsentationen sind im internen KLIMZUG-Werknetz abgelegt und auf Anfrage bei Frau Dr. Claudia Heidecke verfügbar (claudia.heidecke@vti.bund.de).
Zweiter KLIMZUG übergreifender Workshop: ""Zukunftsfähige Kulturlandschaften"
Zu dem ersten Workshop hatten Brigitte Urban und Monika von Haaren, Koordinatorinnen der KLIMZUG-NORD Vorhaben der LWK und der LEUPHANA Universität Lüneburg, rund 40 Vertreter der Projekte REGKLAM, RADOST, INKA-BB, KLIMZUG-Nordhessen, nordwest2050, dynaklim und des KLIMZUG-Begleitprozesses eingeladen. Ziel des Workshops war der intensive Aufbau eines KLIMZUG Netzwerkes, Erfahrungsaustausch mit weiteren Projekten und die Vertiefung der Zusammenarbeit. Regionsspezifische bereits vorhandene und zu erwartende klimawandelbedingte Problembereiche, methodische Ansätze und mögliche Lösungswege zur Anpassung der Land-, Boden- und Wassernutzung wurden erläutert. Die aktiven Wissenschaftler, Behörden- und Verbandsvertreter stellten ihre Projekte vor und erarbeiteten Synergien sowie Kooperationsmöglichkeiten.
Die sehr informative und erfolgreiche Tagung endete mit einer Exkursion zu den Versuchsflächen der LWK in Hamerstorf (Suderburg), wo laufende ackerbauliche Klimaanpassungsexperimente im Landkreis Uelzen demonstriert und intensiv diskutiert wurden.
Die Teilnehmer besichtigen die Sickerwassersammler auf den Versuchsflächen der LWK Niedersachsen